Zum letzten Mal in seiner Amtszeit eröffnete Abteilungskommandant Thomas Wunderle die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden.
Nach dem Verlesen des Protokolls und Bekanntgabe des Kassenbestandes, wurde von den Kassenprüfern die einwandfreie Führung der Finanzen bestätigt und so konnte der Kassenwart Frank Wissler einstimmig entlastet werden.
Im Bericht des Wehrführers konnte Abteilungskommandant Thomas Wunderle über zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr berichten: Im Januar wurde wie üblich eine Ausschusssitzung abgehalten, um den Dienstplan für 2025 zu erstellen und die Abteilungsversammlung zu planen. Auch wurden die Aktivitäten fürs kommende Jahr besprochen. Einsätze mussten 2025 nur 2 bewältigt werden: zum einen gab es einen Fahrzeugbrand auf dem Parkplatz am Wasenlift und zum anderen wurden wir zur Unterstützung einer Krankenbergung am ehemaligen Gemeindehaus gerufen. Wie jedes Jahr haben unsere Kameraden auch den Brandsicherheitswachdienst am Besenbinderball durchgeführt. 2 Kameraden besuchten den Grundausbildungslehrgang in Todtnau mit Erfolg. Im Herbst machten wir einen Ausflug in den Europapark, mit Besichtigung der Werkfeuerwehr, dem Vergnügen im Park und dem anschließenden Rittermahl im Schloss Balthasar mit toller Unterhaltung bei Speis und Trank. Im Herbst gab es noch eine zusätzliche Ausschußsitzung, um den Wechsel an der Spitze der Muggenbrunner Wehr zu besprechen. Einen besonderen Dank richtete Abteilungskommandant Thomas Wunderle an seinen Stellvertreter Sven Lorenz, der oftmals aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen einspringen musste und auch an Martin Kiefer und Florian Wunderle, welche als Funkobmann, sowie in der Führungsgruppe und als Gerätewart tätig sind. Für 100% Probenbesuch konnten 4 Kameraden mit einem Geschenkkorb geehrt werden, gleichzeitig auch mit dem Appell, zukünftig recht zahlreich an den Feuerwehrproben teilzunehmen. 2 Kameraden wurden zum Feuerwehrmann befördert. Zum Schluss seines Berichtes als Wehrführer, bedankte sich Thomas Wunderle bei allen für die stets gute Zusammenarbeit in all den Jahren und berichtete über einige Meilensteine in seiner Zeit als Abteilungskommandant: besonders hervorzuheben sind die Anschaffungen von 2 Feuerwehrfahrzeugen, einem TSF und später einem TSF-W, sowie der Neubau des Gerätehauses mit über 2.000 Stunden Eigenleistungen. In bester Erinnerung bleibt hierbei die legendäre Abrissparty im alten Gerätehaus. Auch berichtete Thomas Wunderle über die zahlreichen Einsätze bei Großbränden und auch Verkehrsunfällen, bei denen leider auch ein Mensch ums Leben kam. Einen ganz besonderen Dank richtete Thomas Wunderle an seine Frau Ursula, die ihm stets zur Seite stand und ihn bei nahezu allen Angelegenheiten, die so ein Feuerwehrleben mit sich bringen, unterstützt hat.
Im Anschluss an den Bericht des Wehrführers erfolgte die Wahl des neuen Abteilungskommandanten, die Kamerad Florian Wunderle eindeutig für sich entscheiden konnte. Da mit der Wahl zum Abteilungskommandanten, Florian Wunderle aus dem Feuerwehrausschuß ausgeschieden war, musste ein neues Mitglied gefunden werden. David Kamp wurde diesbezüglich zum Nachfolger gewählt und nimmt dieses Amt auch an.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ richtete Bürgermeister Oliver Fiedel seinen Dank seitens der Stadt Todtnau an die Kameradin und Kameraden der Muggenbrunner Wehr. Er betonte die Wichtigkeit einer schlagkräftigen Truppe, besonders auch im Hinblick dessen, dass Hotels in Muggenbrunn und am Notschrei besondere Gefährdungspotenziale bilden. Einen besonderen Dank richtete er an den neu gewählten Abteilungskommandanten Florian Wunderle und unterstrich die Notwendigkeit vieler Ehrenamtlicher im Dienste der Feuerwehr. Auch lobte er die Offenhaltung der Landschaft in Form von Enthurstungsaktionen, die nahezu jährlich durch die Muggenbrunner Wehr durchgeführt werden. „Ich bin froh, dass die Freiwillige Feuerwehr Muggenbrunn da ist“ so Bürgermeister Fiedel. Kommandant
Tobias Lehr gratulierte dem neuen Abteilungskommandanten Florian Wunderle ebenfalls zu seiner Wahl und dankte auch den Lehrgangsteilnehmern für ihre Zeit, die sie dafür opferten. Einen besonderen Dank richtete er an Thomas Wunderle für seine 36- jährige Amtszeit als Abteilungskommandant, sowie an Florian Wunderle, Sven Lorenz und Martin Kiefer für ihre Dienste in der Feuerwehr, besonders auch bei der Mithilfe bei den Leistungsabzeichen.
Dominik Zipfel, als Vertreter der Bergwacht Notschrei, bedankte sich ebenfalls für die sehr gute Zusammenarbeit im gemeinsamen Gerätehaus.
Der neu gewählte Abteilungskommandant Florian Wunderle bedankte sich ebenfalls bei allen ganz herzlich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und wünschte sich für die Zukunft, dass alle wieder gesund aus den Einsätzen nach Hause kommen und auch, dass alle recht zahlreich an den Proben teilnehmen. Die Kameradschaft und die Freude am Dienst in der Feuerwehr sollen weiterhin an erster Stelle stehen, so seine Devise.
Der stellvertretende Abteilungskommandant Sven Lorenz hielt eine Laudatio über die ganzen Stationen im Feuerwehrleben des scheidenden Abteilungskommandanten Thomas Wunderle. 1977 der Eintritt in die Muggenbrunner Wehr, 1985 Wahl zum stellvertretenden Abteilungskommandanten und 1990 dann die Wahl zum Abteilungskommandanten, sind hierbei nur einige Eckdaten davon. Als besonderes Dankeschön wurde Thomas Wunderle mit einem handgemalten Bild mit verschiedenen Stationen aus seinem Feuerwehrleben und zusätzlich mit einem großzügigen Geschenkgutschein geehrt. Sichtlich gerührt, bedankte sich Thomas Wunderle für die Geschenke.
Kamerad Frank Wissler, der auch in Funktion des Muggenbrunner Ortsvorstehers mit anwesend war, zollte seinen Respekt auch seitens des Ortschaftsrates für die Muggenbrunner Wehr. Auch er bedankte sich bei Thomas Wunderle mit einem Geschenkkorb, sowie einem Blumenstrauß für die Ehefrau. Den neu gewählten Kameraden wünschte er ein „glückliches Händchen“ bei allen Entscheidungen.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, beendete der scheidende Abteilungskommandant die Versammlung wie immer mit den Worten:
„Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr, einer für alle, alle für einen“


