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Freiwillige Feuerwehr Todtnau

Truppmannausbildung 2019

Der lange Weg zum Feuerwehrmann - Gemeinsame Truppmannausbildung der Feuerwehren im Oberen Wiesental

Stolz und glücklich haben am 11.10.2019 24 Feuerwehranwärter den ersten Teil ihrer Truppmannausbildung in der Feuerwehr absolviert. Darunter waren auch 5 zukünftige Feuerwehrfrauen. Mit einer schriftlichen Prüfung endeten die ersten fünf Wochen des modularen Ausbildungsprogrammes.

In über 80 Unterrichtseinheiten wurden die Teilnehmer mit den Grundlagen und den zahlreichen Aufgaben des Feuerwehrdienstes vertraut gemacht. Ein besonderer Focus wird hierbei auf die Rettung von Personen aus bedrohlichen Lagen gelegt. Hier hat sich die Ausbildung der Einsatzentwicklung bei den Feuerwehren angepasst. Die Zahl der Brände ist eher rückläufig, während die Anzahl der technischen Hilfeleistungen in den letzten Jahren stets anstieg. Patientengerechte Rettung ist hier ein wichtiges Schlagwort für die Feuerwehren. Bevor es jedoch an diese Arbeiten ging, wurden die Grundkenntnisse der Rettung vermittelt. Neben den Themen eines normalen Erste-Hilfe Kurses, wurden auch spezielle Kenntnisse für die Arbeit der Feuerwehren durch die befreundete Rettungsorganisation Rotes Kreuz vermittelt.

An mehreren Abenden sowie an 3 Samstagen wurden abwechselnd in Schönau und Todtnau die feuerwehrtechnischen Fertigkeiten vermittelt. Hierbei waren 8 Ausbilder unter der Regie der Ausbildungsleiter Riccardo Abbate und Sebastian Gierth tätig. Zahlreiche weitere Helfer unterstützten den Lehrgang während den praktischen Übungen.

Ein weiteres großes Kapitel war die Brandbekämpfung. Auch hier galt es das Grundlagenwissen zu vermitteln.

Die Anwärter aus den Feuerwehren Aitern, Böllen, Schönau, Todtnau, Tunau, Utzenfeld, Wembach, Wieden sowie Häg-Ehersberg und Zell, lernten das richtige Vorgehen bei Brandeinsätzen.

Ziel war die effiziente Brandbekämpfung und das richtige Verhalten im Brandfall.

Die Truppmannausbildung endet jedoch nicht mit diesen ersten 80 Unterrichtseinheiten. Vielmehr geht es in diesem ersten Teil darum, die Grundlagen für die weitere Ausbildung zu legen. Erst nach weiteren 2 Jahren aktivem Dienst und Ausbildung in den eigenen Feuerwehren, werden die Anwärter zu Feuerwehrmännern befördert und sind damit voll einsatzfähig. Die Kommandanten Jürgen Bianchi und Tobias Lehr dankten den Anwärtern für die Bereitschaft, ihre Freizeit im Ehrenamt für die Gemeinschaft einzusetzen und appellierten auch daran, das Erlernte nun intensiv in der kommenden Ausbildung oder sogar bei Einsätzen umzusetzen. Als Vertreter des Sachgebiets Ausbildung vom Kreifeuerwehrverband Lörrach dankte auch Lothar Schleith den Feuerwehranwärtern, aber auch speziell den Ausbildern für den gelungenen Lehrgang. Die Grundausbildung ist der erste Schritt im aktiven Dienst in der Feuerwehr. In den nächsten 2 Jahren werden, parallel zur Ausbildung in den eigenen Feuerwehren für die meisten noch die Lehrgänge zum Sprechfunker sowie zum Atemschutzgeräteträger folgen.

 

     


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