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Freiwillige Feuerwehr Todtnau

Übung beim Zaho

Am Montag,  dem 07. Oktober führten die Rettungsorganisationen aus Todtnau eine große Einsatzübung bei der Firma Zahoransky AG  in Geschwend durch. Daran beteiligt waren ca. 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr Todtnau, Abteilung Stadt, des DRK, OV Todtnau, der Bergwacht OG Todtnau sowie die Führungsgruppe der Feuerwehren im  Oberes Wiesental.  Die Übungsannahme war, dass durch einen Kohlenmonoxid-Austritt im Gebäude mehrere Mitarbeiter bewusstlos wurden und das Gebäude nicht mehr selbständig verlassen konnten. Auch mehreren Mitarbeitern einer Dachdeckerfirma wurden auf dem Dach der Halle der Fluchtweg abgeschnitten. Im Einsatzverlauf kam es noch zu einem Trafobrand, da ein Mitarbeiter beim Abschalten des Stromes im Gebäude einen Kurzschluss auslöste.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte  lag die Priorität auf der Rettung der durch den Kohlenmonoxid-Austritt betroffenen Personen. Da CO unter bestimmten Bedingungen ein explosives Gemisch bilden kann, musste beim Absuchen der Räumlichkeiten auf Funkgeräte und andere elektrische Geräte verzichtet werden, was die Kommunikation zwischen den Atemschutztrupps sehr erschwerte. Parallel dazu wurden die Rettung der auf dem Dach eingeschlossenen Personen zusammen mit Einsatzkräften der Bergwacht über die Drehleiter eingeleitet. In der Zwischenzeit wurde vom DRK der Verletztensammelplatz aufgebaut und auch die Führungsgruppe, welche die örtliche Einsatzleitung unterstützen soll, richtete sich vor dem  Haupteingang ein. Ihre Arbeit, insbesondere das Führen der Lagekarte half Einsatzleiter Tobias Lehr den Überblick über die weitläufige Einsatzstelle zu behalten. Im Verlauf der Übung wurden durch die Rettungskräfte insgesamt neun Personen aus und vom Gebäude gerettet und medizinisch betreut. Leider kam für den beim Trafobrand verletzten Arbeiter „jede Hilfe zu spät“.

Wie im Notfallplan vorgesehen,  wurde auch der Krisenstab der Firma Zahoransky einberufen. Dieser wird im Ernstfall eingesetzt um die unternehmerischen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Hierzu zählen unter anderem die Kommunikation mit Behörden und der Presse, das Sicherstellen einer funktionierenden IT-Infrastruktur an nicht betroffenen Standorten, das Informieren von Kunden und die Notfallversorgung von Ersatzteilen.

Sowohl die Firma Zahoransky AG als auch die eingesetzten Rettungskräfte sprachen im Anschluss von einer gelungenen und aufschlussreichen Übung.

Die Einsatzkräfte möchten sich hiermit nochmals bei der Firma Zahoransky AG für die Möglichkeit bedanken am und im Gebäude eine solche Übung durchführen zu können. Ausdrücklich in den Dank einschließen möchten die Organisationen die Bewirtung nach der Übung sowie ganz besonders die Zuwendungen welche den Kameradschaftskassen zu Gute kommen.

 

   


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