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Der lange Weg zum Feuerwehrmann Stolz und glücklich haben am vergangenen Samstag 21 Feuerwehranwärter den ersten Teil ihrer Truppmannausbildung bei der Feuerwehr Todtnau absolviert. Mit einer schriftlichen Prüfung endeten die ersten fünf Wochen des Ausbildungsprogramms. In über 70 Stunden wurden die 21 Teilnehmer, darunter auch eine Frau, mit den Grundlagen und den zahlreichen Aufgaben des Feuerwehrdienstes vertraut gemacht. Zum ersten Mal wurde dieser Lehrgang nach einem neuen Konzept der Landesfeuerwehrschule durchgeführt. Ein besonderer Focus wird hierbei auf die Rettung von Personen aus bedrohlichen Lagen gelegt. Hier hat sich die Ausbildung der Einsatzentwicklung in den Feuerwehren angepasst. Die Zahl der Brände ist eher rückläufig, während die Anzahl der technischen Hilfeleistungen in den letzten Jahren stets anstieg. Patientengerechte Rettung ist hier ein wichtiges Schlagwort für die Feuerwehren. Um hierfür die Voraussetzungen zu schaffen verbrachten die Anwärter 2 Samstage beim Deutschen Roten Kreuz in Schönau. An mehreren Abenden sowie an 3 Samstagen wurden in Todtnau die feuerwehrtechnischen Fertigkeiten vermittelt. Hierbei waren 12 Ausbilder unter der Regie von Ausbildungsleiter Ralf Karle tätig. Zahlreiche weitere Helfer unterstützten den Lehrgang während der praktischen Übungen. Am letzten Tag wurde gemeinsam mit Mitarbeitern und Ausrüstung des Rettungsdienstes das Erlernte im Bereich „Rettung“ und „Technische Hilfeleistung“ in die Praxis umgesetzt. An mehreren Fahrzeugen wurden verschiedene Szenarien geübt wobei besonderen Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr geübt wurde. Ein weiteres großes Kapitel war die Brandbekämpfung. Auch hier galt es das Grundlagenwissen zu vermitteln. Die Anwärter aus den Abteilungen des Todtnauer Ferienlandes sowie aus Schönenberg, Utzenfeld und Wembach lernten das richtige Vorgehen bei Brandeinsätzen. Ziel war die effiziente Brandbekämpfung und das richtige Verhalten im Brandfall. Die Grundausbildung endet jedoch nicht mit diesen ersten 70 Stunden. Vielmehr geht es in diesem ersten Lehrgang darum, die Grundlagen für die weitere Ausbildung zu legen. Erst nach weiteren 2 Jahren aktivem Dienst und Ausbildung in den einzelnen Abteilungen werden die Anwärter zu Feuerwehrmännern befördert und sind damit voll einsatzfähig. Kommandant Robert Karle dankte den Anwärtern für die Bereitschaft, ihre Freizeit im Ehrenamt für die Gemeinschaft einzusetzen und appellierte auch daran, das Erlernte nun intensiv in den Abteilungen umzusetzen. Einen besonderen Dank widmete er auch an die Ausbilder und Helfer, welche diesen Lehrgang erst ermöglicht haben. In den nächsten 2 Jahren werden, parallel zur Ausbildung in den Abteilungen für die meisten noch die Lehrgänge zum Sprechfunker sowie zum Atemschutzgeräteträger folgen. |
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